Glossar

@ at oder Klammeraffe

Das Zeichen wird hauptsächlich in E-Mail-Adressen verwendet. Es trennt den Namen des E-Mail-Empfängers von dem Namen des Computers, auf dem sich das Postfach befindet. Das Zeichen befindet sich auf der Tastatur auf der Q-Taste. Das @-Zeichen wird durch Halten der AltGr-Taste und Drücken der Q-Taste eingefügt.

Account

Der Begriff bezeichnet ein Konto. Hiermit wird ein Nutzer auf einem Computer identifiziert. Bei einem E-Mail-Account werden hier die E-Mails für einen Nutzer gespeichert. Mit Hilfe der Zugangsdaten, bestehend aus Benutzername und Passwort, können diese abgerufen werden.

Ad-Click

Vorgang bei dem ein Internetnutzer auf eine Werbung klickt und damit auf die Seite des Werbetreibenden gelangt. Die Zahl der Ad-Clicks ist eine Kennziffer für den Erfolg einer Werbung.

Admin-C

Administrativer Ansprechpartner. Zu jedem Domainnamen wird gespeichert, wer dafür zuständig ist. Der Admin-C ist derjenige, der bei kaufmännischen oder rechtlichen Problemen anzusprechen ist.

Auth-Code

Den Auth-Code benötigt der Inhaber einer Website beim Wechsel einer ⇒ Domain zu einem neuen ⇒ Provider. Es handelt sich um einen Code, der aus 6 bis 16 Zeichen besteht. Diesen Code erhält man auf Anfrage beim bisherigen Provider, um sich beim neuen Anbieter als rechtmäßiger Inhaber der Domain zu identifizieren. Diese Authentifizierung (engl. authentification) stellt sicher, dass niemand widerrechtlich einen solchen Wechsel durchführen kann.

Autoresponder

Mit einem Autoresponder kann man ankommende E-Mails automatisch beantworten. Der Autoresponder wird meist als Abwesenheitsnotitz im Urlaub eingesetzt oder zur Benachrichtigung, wenn sich die E-Mail-Adresse geändert hat. Weitere Informationen zu dieser Funktion gibt es in der Online-Anleitung

B2B und B2C

Nicht alles, was im Internet gemacht wird, ist wirklich neu. Manchmal bekommen die Dinge einfach nur neue Namen.

  • B2B (Business to Business) bezeichnet das, was unsere Väter Großhandel nannten.
  • B2C (Business to Customer) ist der Einzelhandel.

Backup

Das Backup ist ein Verfahren zu Datensicherung. Dabei wird eine Kopie der wichtigen Daten angelegt, um diese nach einem Verlust wiederherstellen zu können. Man kann ein Backup von Hand anlegen, indem man die Daten einfach an die gewünschte Stelle kopiert. Komfortabler ist jedoch ein automatisches Backup, das entsprechende Programme in regelmäßigen Abständen erledigen.

Bandbreite

Die Bandbreite beschreibt die Leistungsfähigkeit einer Datenleitung. Eine früher übliche ISDN-Verbindung hatte eine Bandbreite von 64 kBit. Heutige DSL-Anschlüsse arbeiten mit bis zu 500 MBit und ermöglichen eine viel schnellere Übertragung der Daten.

BCC - Blind Carbon Copy

Im E-Mail-Programm gibt es das Feld BCC. Die Abkürzung steht für Blindkopie (englisch: blind carbon copy); der Name ist eine Anspielung auf den Durchschlag mit Kohlepapier, den man früher bei Schreibmaschinen benutzte. Wenn man eine E-Mail-Adresse in das Feld BCC eingibt, sieht der Haupt-Empfänger der Mail nicht, dass die Mail an weitere Adressaten geschickt wurde. Wenn die zusätzlichen Empfänger hingegen offen sichtbar sein sollen, schreibt man deren Adressen in das Feld CC (carbon copy).

Chat

Der Chat (engl. to chat = plaudern) ist eine Form des Gesprächs im Internet. Über ein kleines Chatfenster wird eine Verbindung zum Gesprächspartner hergestellt. Die Inhalte tippt man in das Eingabefeld und nach dem Absenden kann der Empfänger die Nachricht sofort sehen und auf die gleiche Weise antworten. Chats sind zwischen zwei Personen oder mit einer größeren Gruppe möglich. Sie bieten eine direkte Form der Kommunikation ohne Wartezeit. Bei den meisten Chats wird durch ein Symbol angezeigt, ob der gewünschte Gesprächspartner gerade online ist. Chats sind ein fester Bestandteil von sozialen Netzwerken wie Facebook (? Social Media) und anderen ? Communities. Außerdem kann man Instant Messenger wie ICQ oder Windows Live nutzen.

Cloud

Die Cloud (deutsch: Wolke) ist eine gemeinsam genutzte Anwendung im Internet. Dabei werden einzelne Programme oder Speicherplatz für Daten so angelegt, dass man mit einem Browser darauf zugreifen kann, ohne etwas auf der Festplatte installieren zu müssen. Bisher ist es üblich, Programme zur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation wie Microsoft Office oder Software für Bildverarbeitung auf dem eigenen PC zu installieren. Durch die Cloud kann man solche Anwendungen jetzt auch online nutzen. Außerdem kann man in der Wolke auch Daten speichern und von jedem PC mit entsprechenden Zugangsdaten darauf zugreifen.

CMS - Content Management System

Mit einem CMS kann man Inhalte von Websites oder anderen Medien bearbeiten. Dabei haben oft mehrere Personen Zugriff auf das System, so dass man ein Projekt gemeinschaftlich bearbeiten kann. Im Mittelpunkt des CMS steht ein Editor zur Eingabe und Formatierung der Texte. Außerdem gibt es häufig eine Bildverwaltung, vorgefertigte Formulare oder eine Funktion zum Hochladen von Dateien. Die bekanntesten Content-Management-Systeme sind Joomla, Wordpress und Typo3.

Community

Virtuelle Gemeinschaft. Im Internet bezeichnet man Angebote, bei denen man sehen kann, wer sonst noch online ist, als Community. Solche Gemeinschaften bieten meist Möglichkeiten zur Kommunikation mit anderen Internetnutzern. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass derartige Community-Angebote besonders vorteilhaft für den Verkaufserfolg des Betreibers sind.

Cookie

Cookie ist eigentlich das englische Wort für „Keks“.. Im Internet bezeichnet man damit ein kleines Datenpaket, das auf dem Computer des Nutzers gespeichert wird. Mit Hilfe von Cookies können die Server, auf denen Internet-Seiten gespeichert sind, Benutzer wiedererkennen. So kann man beispielsweise Zugangsdaten oder Einstellungen von Internetseiten speichern, um beim nächsten Besuch nicht alles neu eingeben zu müssen. Verkaufsportale und ähnliche Seiten erkennen anhand von Cookies, für welche Artikel man sich früher interessiert hat. Bei solchen Anwendungen besteht die Gefahr des Missbrauchs. Deshalb bieten moderne Internetbrowser die Möglichkeit, gespeicherte Cookies zu löschen.

CRM - Customer Relationship Management

CRM bezeichnet die Beziehung zwischen Verkäufer und Kunden, insbesondere die Pflege dieser Beziehung. Ein CRM-System ist ein Programm, mit dem ein Verkäufer Kundendaten und Produkte verwaltet, Rechnungen schreibt und seine Finanzen verwaltet. Solche Programme gibt es in verschiedenem Umfang und zu unterschiedlichen Preisen. Wir bieten Ihnen selbst eine solche Software an. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Kunden - CRM.

Datenbank

Eine Datenbank ist ein elektronisches Archiv, in dem große Mengen von Daten gespeichert werden können. Mit einer Datenbank können die Nutzer Informationen besonders schnell finden. Außerdem können die Daten hier nach verschiedenen Kriterien sortiert und gefiltert werden. In einer Adress-Datenbank kann man beispielsweise den Firmennamen, die Straße und den Ort eingeben und später nach diesen Kriterien suchen. Durch Filter kann man Einträge aus einer bestimmten Stadt oder Kunden, die in den letzten sechs Monaten nichts bestellt haben, mit wenigen Klicks ermitteln.

Dedizierter Server

Computer, der speziell von einem Nutzer für eine Aufgabe benutzt wird. Im Internet versteht man darunter, dass auf diesem Server nur die Homepage eines einzigen Unternehmens läuft.

DENIC

Die DENIC ist die zentrale Vergabestelle für ? Domains mit der Endung .de. Deutsche Websites sind also meistens bei der DENIC registriert. www.denic.de

DNS - Domain-Name-Service

Computer im Internet werden durch die ? IP-Nummer eindeutig identifiziert. Da sich niemand alle diese Nummern merken kann, benutzt man zum Aufruf einer Website üblicherweise einen ? Domain-Namen. Einen solchen Namen kann man besser lesen und behalten. Der Domain-Name-Service stellt die Verbindung zwischen dem Domainnamen und der IP-Nummer her. Der Benutzer bemerkt von diesen Vorgängen im Hintergrund meistens nichts.

Domain

Die Domain ist der Name einer Website. Sie identifiziert ein Angebot im Internet eindeutig und besteht aus mehreren Teilen. Bei der Website www.reiermann.de zeigt die Endung .de als ? Top Level Domain an, dass es sich um eine deutsche Website handelt. Die eigentliche Domain „reiermann“ weist auf den Inhalt oder Betreiber der Website hin. Dieser Teil ist frei wählbar, sofern sich nicht bereits ein anderer Nutzer diesen Namen bei einer Vergabestelle wie der ? DENIC gesichert hat. Statt des allgemeinen www kann man am Anfang auch eine sogenannte Subdomain nutzen, um weitere Unterteilungen vorzunehmen,zum Beispiel shop.reiermann.de.

Download

Ein Download ist der Vorgang, bei dem Dateien von einem Server auf den Rechner eines Nutzers kopiert werden, z.B. auf Ihren PC im Büro oder zu Hause.

ERP - Enterprise Resource Planning

ERP bezeichnet die Planung der Ressourcen eines Unternehmens. Für diesen Zweck gibt es spezialisierte Software. Mit solchen Programmen kann man die Lagerbestände erfassen, die Produkte beschreiben, die finanziellen Bewegungen innerhalb des Unternehmens darstellen und viele weitere Informationen nutzen.

Fakturierung

Die Fakturierung ist ein Begriff aus dem Rechnungswesen. Er bezeichnet die Erstellung einer Rechnung (lateinisch: faktura). Das Handels- und Steuerrecht geben einige Regeln vor, die Geschäftsleute bei der Fakturierung beachten müssen.

Fanpage

Die Fanpage ist eine besondere Funktion des ⇒ sozialen Netzwerks Facebook. Dort kann man eine Seite über das eigene Unternehmen oder Produkt anlegen, um dafür zu werben und Informationen zu verbreiten. Die Fanpage wird mit einem persönlichen Profil verknüpft. So ermöglicht Facebook eine einfache Möglichkeit zur Kommunikation mit (möglichen) Kunden. Die Fanpage bildet also einen wesentlichen Bestandteil der Online-Werbung. Wie Sie eine Fanpage bei Facebook einrichten, erfahren Sie in der Online-Anleitung.

Frames

Mit Frames (deutsch: Rahmen) kann man Internetseiten in mehrere Teilbereiche einteilen. Innerhalb eines Frames kann man sich oft mit Scrollbalken bewegen, während sogenannte iframes enger in die Seite integriert sind. Möglich, aber meistens unerwünscht ist auch die Einbindung fremder Inhalte. Internetseiten, die in mit Frames erstellt wurden, werden meist nicht von Suchmaschinen durchsucht. Deshalb sind Frames heute bei vielen Nutzern unbeliebt.

Frequency Cap

Maximale Anzahl der Anzeigevorgänge eines Werbemittels pro Benutzer. Mit der Frequency Cap wird Online-Werbung auf mehr Internetnutzer verteilt und die einzelnen Benutzer sehen mehr unterschiedliche Werbemittel. Die Website wird also interessanter.

FTP - File Transfer Protocol

FTP ist ein Verfahren zur Übertragung von Dateien zwischen dem eigenen Computer und dem Internet. Entsprechende Programme zeigen auf der einen Seite den Inhalt der eigenen Festplatte und auf der anderen Seite die Dateien auf einem Server. Wie beim Kopieren zwischen verschiedenen Windows-Ordnern kann man auf einfache Weise Dateien hoch- oder runterladen. Mit FTP kann man also den Inhalt einer Website aktualisieren.

GIF

Dateiformat für Grafiken und Logos im Internet. Das patentierte Verfahren erlaubt auch das Abspeichern von Bildsequenzen.

Hosting

Beim Hosting (englisch host = Gastgeber) speichert ein Anbieter die Daten eines Kunden, beispielsweise eine Website, um sie für den Abruf im Internet bereitzustellen. Große Hoster bieten ihren Kunden zahlreiche Funktionen zur Erstellung und Pflege einer Website. Dazu speichern sie die Daten auf ? Servern. Außerdem kümmern sie sich um die Technik und die Datensicherung.

HTML

HTML ist die Sprache des Internets zur Erstellung von Websites. Die Abkürzung steht für „Hypertext Markup Language“. Mit HTML kann man festlegen, aus welchen Bestandteilen eine Seite besteht und wie die einzelnen Elemente dargestellt werden. Dazu benutzt man im Editor in eckige Klammern geschriebene Befehle wie

für einen Abschnitt oder für ein Bild. Moderne Web-Editoren sind jedoch so gestaltet, dass man die Formatierungen wie in einer Textverarbeitung eingeben kann, ohne die Codes kennen zu müssen. Häufig wird HTML durch weitere „Sprachen“ wie CSS oder PHP ergänzt.

HTTP - Hypertext Transfer Protocol

HTTP ist ein Verfahren zur Übertragung von Inhalten über das Internet. Internetseiten werden üblicherweise über das HTTP geladen. Zu erkennen ist es an der Zeichenkombination http:// am Anfang einer ? URL. Ein anderes Protokoll ist das ? FTP.

Hyperlink

Querverweis innerhalb des Internets. Durch Anklicken von Hyperlinks springt man auf beliebige Seiten des Internets. Es ist dabei unwichtig, wo die Seite liegt, auf die verwiesen wird.

iBeacon

iBeacon ist eine von Apple entwickelte Technik, mit der Benutzer in einem bestimmten Raum geortet und mit Informationen versorgt werden können. In dem Raum sind mehrere Sender verteilt. Sie erkennen die Positionen eines Smartphone-Nutzers, der die passende App auf seinem Gerät installiert hat. Je nach Position des Nutzers erhält dieser passende Informationen. Eingesetzt wird die Technik beispielsweise zur gezielten Werbung im Supermarkt oder zur Führung von Museumsbesuchern.

ICANN - Internet Corporation for Assigned Names and Numbers

Die ICANN ist eine Organisation, die die zentrale Vergabe von Domainnamen und IP-Nummern für das gesamte Internet regelt. Dazu gehört auch die Verwaltung zentraler Server, die die Funktionalität des Internets sicherstellen. Somit ist die ICANN gewissermaßen die Regierung des Internets.

IP-Nummer

Jeder Computer im Internet hat eine Nummer. Diese Nummer ist vergleichbar mit einer Postadresse. Da es jede Nummer nur einmal im gesamten Internet gibt, kann man einen Computer genau identifizieren und Daten an diese IP-Nummer schicken. Die Abkürzung IP steht dabei für „Internet-Protokoll“; das ist die technische Grundlage des Internets. Man unterscheidet mittlerweile zwei Arten von IP-Nummern. Die bisherige Form (IPv4) besteht aus vier Zahlen, jeweils zwischen 0 und 255, die durch Punkte getrennt sind, zum Beispiel 62.144.114.20. Da diese Zahlen bald aufgebraucht sind, gibt es mittlerweile eine neue Version mit längeren Zahlenketten (IPv6). Diese neuen IP-Nummern bestehen aus acht Blöcken mit Zahlen und Buchstaben, die durch Doppelpunkte getrennt werden, zum Beispiel 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344.

Java

Java ist eine Programmiersprache, mit der man Programme erzeugen kann, die auf verschiedenen Typen von Computer funktionieren. Sie wird häufig im Internet eingesetzt. Java ist nicht mit ? Java-Script zu verwechseln!

Java-Script

Java-Script ist eine Programmiersprache, mit der man Internetbrowser programmieren kann. Es wird in Internetseiten eingebaut und sorgt dort für Bewegung und Benutzerfreundlichkeit. Java-Script hat nichts mit ? Java zu tun!

JPEG

Dateiformat für Bilder und Fotos im Internet. In diesem Format wird die Dateigröße des Bildes reduziert. Dadurch verschlechtert sich die Qualität des Bildes.

Link

siehe Hyperlink

Login

Das Login beschränkt den Zugang zu bestimmten Angeboten auf einen bestimmten Personenkreis. Hier wird ein Passwortschutz installiert. Beim Aufrufen der Seite wird der Benutzer dann zum Login aufgefordert. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als „einloggen“. Dazu muss man meistens einen Benutzernamen und ein Kennwort/Passwort eingeben.

Mailbox

Mit dem englischen Wort für den Briefkasten bezeichnet man im Internet das elektronische Postfach. Hier wird die E-Mail abgelegt, bis sie vom Inhaber des Postfachs abgeholt wird. Dazu kann man Software wie Outlook oder Thunderbird oder online einen Webmail-Anbieter wie web.de oder GMX nutzen. Weitere Informationen zu E-Mails und zur Einrichtung der Programme gibt es in der Online-Anleitung.

Modem

Das Modem ist ein Gerät, das Ihren Computer mit der Telefondose verbindet. Der Begriff ist eine Abkürzung für Modulator/Demodulator. Damit ist auch die Funktion beschrieben: Das Modem wandelt die Informationen des Computers in Signale um, die über die Telefonkabel verschickt werden. Früher verwendete analoge Geräte erzeugten Pfeiftöne, die mit der Einführung von ISDN verschwanden. Heute benutzen die meisten Nutzer wesentlich schnellere DSL-Leitungen.

MP3

Ein Format für Computerdateien. Dieses Format ist zum Speichern von Musik gedacht. Da das MP3-Format besonders kleine, internettaugliche Dateien generiert, verhalf die Erfindung dieses Formats der Verbreitung von Musik über das Internet zum Durchbruch.

Newsgroup

Eine Art schwarzes Brett im Internet. Zum Lesen dieser schwarzen Bretter ist ein spezielles Programm (Newsreader) erforderlich.

NFC-Tag

NFC-Tags sind kleine Chips, mit denen Informationen über eine Funkverbindung auf ein modernes Smartphone übertragen werden können. Sie sind entweder als Aufkleber erhältlich oder in Geräten wie Fahrscheinautomaten eingebaut. NFC-Tags werden zum bargeldlosen Bezahlen, für Eintritts- oder Fahrkarten und zur Werbung eingesetzt. Der Nutzer muss lediglich sein Smartphone an den NCF-Tag halten, um die Daten zu übertragen. Im Gegensatz zu QR-Codes ist weder eine Kamera noch eine App nötig. Allerdings verfügen nicht alle Smartphones über die nötige Technik. Ob Sie die Technik mit Ihrem Gerät nutzen können, erfahren Sie in der Kompatibilitätsliste von nfc-tag.de.

NIC

Network-Information-Center. Das ist eine Vergabestelle für Domainnamen. Inzwischen werden die Stellen auch Registry genannt. Jede Vergabestelle ist meist nur für eine Endung (Top-Level-Domain) zuständig. Häufig können Endkunden sich jedoch nicht direkt an eine Vergabestelle wenden, sondern benötigen einen Registrar, der von der Vergabestelle berechtigt wurde, Domainnamen zu bestellen.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Domainnamen benötigen. Wir helfen Ihnen weiter.

Nickname oder Nick

Pseudonym, unter dem man sich im Internet bewegt. Diese Pseudonyme werden vor allem in Diskussionsforen, Chats und Communitys verwendet.

Onlinedienst

Unter einem Onlinedienst versteht man einen Anbieter eines Zugangs zu einem Computer, über den man mit anderen kommunizieren kann. Der Anbieter des Online-Dienstes bietet meist auch Informationen speziell für seine Kunden. Heute reduziert sich die Tätigkeit vieler Online-Dienste auf die Vermittlung von Zugängen zum Internet.

Pageimpression (PI)

Dieser Begriff bezeichnet den Zugriff und damit den Erfolg einer Internetseite. Es wird gezählt, wie häufig Benutzer Internetseiten eines Angebots abgerufen haben. Einen Abruf einer Internetseite bezeichnet man als Pageimpression.

Pageview

Anderes Wort für Pageimpression.

POP3

Eine Sprache, in der sich ein E-Mail-Programm mit dem Postfach (Mailbox) unterhält. Mit Hilfe des POP3-Protokolls werden angekommene E-Mails beim Postfach abgeholt.

Provider

Ein Provider bietet einen Dienst an. Dieser Dienst kann beispielsweise der Zugang zum Internet, ein E-Mail-Account, das ? Hosting von Websites oder eine andere Anwendung im Internet sein.

Proxy-Server

Zwischenspeicher, meist für Internetseiten. Ein Proxy-Server wird häufig eingesetzt, um den Zugang zu Seiten im Internet zu beschleunigen. Dabei wird der Proxyserver alle Anfragen an das Internet abfangen. Falls im Speicher des Proxyservers bereits die gewünschte Seite vorhanden ist, wird die gespeicherte Seite ausgegeben, ansonsten wird die Seite aus dem Internet geholt, gespeichert und dann an den Anfrager weitergegeben.

Proxy-Server können den Internetzugang von Unternehmen beschleunigen, da Seiten, die von mehreren Mitarbeitern im Laufe des Tages abgerufen werden, nur einmal aus dem Netz geholt werden müssen

QR-Code

Ein QR-Code ist eine quadratische Grafik mit schwarz-weißen Mustern. In diesen Mustern sind URLs oder beliebige andere Informationen hinterlegt. Mit der Kamera des Smartphones und einer passenden QR-Code-App kann man den Code scannen. Die App zeigt dann die entsprechenden Informationen an. Die Anwendungsmöglichkeiten von QR-Codes sind vielfältig. Sie können in der Werbung, in Ausstellungen und an vielen anderen Orten vorkommen.

Responsive Webdesign

Responsive Webdesign ist eine Gestaltung von Internetseiten, die sich an das jeweilige Endgerät anpasst. Heutzutage nutzen immer mehr Menschen das Internet über mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets. Diese Geräte haben einen kleineren Bildschirm und eine geringe Auflösung als PC-Bildschirme. Deshalb ist eine herkömmliche Internetseite oft zu breit und zu umfangreich, um sie mit einem mobilen Zugang zu nutzen. Eine Seite mit Responsive Webdesign erkennt hingegen, ob der Nutzer die Seite am PC oder mit einem mobilen Gerät aufruft. Dementsprechend wird jeweils eine optimierte Version angezeigt.

RFC - Request for Comment

Die RFCs sind gewissermaßen die DIN-Norm des Internets. Request for Comment bedeutet übersetzt „Bitte um Kommentar“. In den RFCs wird beschrieben, wie das Internet funktioniert. Diese Dokumente werden ständig aktualisiert und sind die Grundlage für die Programmierung von Internetanwendungen.

Robot

Robots sind Computer, die systematisch Internetseiten durchsuchen. Dies geschieht meist zum Aufbau eines Internetverzeichnisses. So benutzen Suchmaschinen wie Google Robots, um Internetseiten für ihre Datenbank zu erfassen und die Inhalte auf Veränderungen zu überprüfen.

Server

Als Server bezeichnet man einen Computer, der die Daten von Websites oder anderen Angeboten im Internet speichert. Wenn ein Nutzer eine Website aufruft, werden die Daten vom Server geladen und im Browser angezeigt.

SMTP

Sprache zur Übertragung vom E-Mails im Internet. Diese Sprache benutzt Ihr E-Mail-Programm üblicherweise zum Versand von E-Mails.

Social Media

Social Media (deutsch: soziale Medien) sind Medien im Internet, bei denen die Nutzer miteinander kommunizieren oder gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Das bekannteste Beispiel sind die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter. Plattformen zum Austausch von Medien wie Flickr für Fotos oder Youtube für Videos zählen ebenfalls zu den Social Media. Weitere Anwendungen sind Internetseiten, auf denen alle möglichen Dinge bewertet werden, und Frageseiten wie „Wer weiß was“, Wissen wird auch in Wikis wie der Wikipedia gesammelt. Ebenfalls zu den Social Media zählen die Online-Spiele mit ihren virtuellen Welten. Das heutige Internet, in denen die Social Media verwendet werden, bezeichnet man auch als ⇒ Web 2.0.

Soziales Netzwerk

Das soziale Netzwerk ist eine Form von ⇒ Social Media. Mit rund einer Milliarde Nutzer ist Facebook das erfolgreichste und bekannteste Netzwerk. Hier können sich die Nutzer mit einem Profil präsentieren, Inhalte teilen und die Beiträge von anderen Nutzern mit einem „Gefällt mir“ markieren oder kommentieren. Bei Twitter schreiben die Nutzer kurze Nachrichten, vergleichbar mit einer SMS. Unternehmen können die sozialen Netzwerke auch für Online-Werbung nutzen, z.B. mit einer ⇒ Fanpage.

Spam

Als Spam bezeichnet man unerwünschte, nicht bestellte Werbung, die per E-Mail kommt. Heutzutage bildet Spam einen großen Teil aller weltweit versendeten Mails. Um die Kunden vor der Werbeflut zu schützen, benutzen die meisten Anbieter von Mailboxen mittlerweile Spamfilter. Diese Filter sortieren die Spam-Mails nach bestimmten Kritieren automatisch aus.

SSL

SSL ist ein Verfahren, mit denen die Übertragung von Daten im Internet verschlüsselt wird. Damit soll verhindert werden, dass die Daten von Fremden abgehört oder gestohlen werden. Vor allem beim Einkaufen ist es nicht erwünscht, dass beispielsweise Kreditkartennummern von Fremden mitgelesen werden. Eine sichere SSL-Verbindung erkennt man an dem Protokoll https anstelle von ? http und einem Symbol im Browser. Weitere Informationen zu SSL gibt es in der Online-Anleitung.

Suchmaschinen

Suchmaschinen sind Internet-Angebote, mit denen man Inhalte im weltweiten Netz finden kann. Die bekanntesten Suchmaschinen sind Google und Bing. Die Suchmaschinen verfügen über riesige Datenbanken, in denen Milliarden von Internetseiten gespeichert sind. Sucht man als Nutzer nach einem bestimmten bestimmten Begriff, wirft die Suchmaschine als Suchergebnis alle Internetseiten aus, die mit diesem Suchbegriff in Verbindung stehen. Weitere Informationen gibt es in der Online-Anleitung.

Tech-C

Technischer Ansprechpartner. Zu jedem Domainnamen wird gespeichert, wer dafür zuständig ist. Der Tech-C ist derjenige, der bei technischen Problemen anzusprechen ist.

Top-Level-Domains

Die TLD ist die Endung der Internet-Adresse. In Deutschland wird die Top-Level-Domain .de häufig verwendet. Es gibt für jedes Land eine Top-Level-Domain, beispielweise .nl für die Niederlande oder .fr für Frankreich. Andere Top-Level-Domains sind keinem Land zugeordnet. Das bekannteste Beispiel ist die Endung .com Ursprünglich galt sie als Merkmal für kommerzielle Seiten (commercial), aber heute ist sie die gängige Endung für die meisten amerikanischen Internetseiten. Eine weitere weitverbreitete TLD ist die Endung .org für Organisationen.

Upload

Ein Upload ist der Vorgang, bei dem Dateien von dem Rechner eines Nutzers auf einen Server kopiert werden, z.B. wenn Sie im Internet ein Foto hochladen.

URL - Uniform Resource Locator

Die URL ist die Adresse eines Angebots im Internet. Bei Internetseiten hat die URL meist das Format http://www.Domainname.Endung Nach dem ? HTTP folgen also das www als Kennzeichen einer Internet-Seite und dann der ? Domain-Name. Den Abschluss bildet die Endung in Form einer ? Top-Level-Domain. Je tiefer Sie in eine Website vordringen, desto länger wird meistens die URL. Sie befinden sich beispielsweise gerade auf der Seite http://www.reiermann.de/support/glossar/ Anstelle des www kann auch eine Subdomain stehen. Bei einer Übertragung von Dateien benutzt man statt http das Protokoll ? FTP

Virtueller Webserver

Gegenteil eines dedizierten Webservers. Auf einem Computer werden Internetseiten für viele Domains vorgehalten. Dadurch, dass sich mehrere Unternehmen einen Computer teilen, sinken die Kosten für den einzelnen.

Virus

Wie in der Medizin kann ein Virus auch im Internet großen Schaden anrichten. Es handelt sich um ein Programm, das unerwünscht auf einem Computer läuft und dadurch Daten löscht oder ungewollt an Fremde überträgt. Verwandte des Virus sind die Würmer und Trojaner. Eine ausführliche Beschreibung der Schädlinge und Informationen zum Schutz gibt es in der Anleitung „Sicherheit im Netz“

Visit

Maßstab zur Werbereichweite einer Internetseite. Unter einem Visit versteht man den Besuch einer Internetseite durch einen Benutzer. In einem Visit werden alle aufeinanderfolgenden Seitenabrufe dieses Internetsurfers zusammengefasst.

WAP

Wireless Application Protocol. Spezielle Sprache zur Darstellung von Internetseiten auf Mobiltelefonen.

Web 2.0

Als Web 2.0 bezeichnet man die neuen Entwicklungen im Internet, bei denen der Nutzer sich aktiv beteiligen kann. Der Begriff ist eine Anspielung auf die Nummern, mit denen neue Versionen von Software-Produkten gekennzeichnet werden. Demnach war das Web 1.0 dadurch geprägt, dass wenige Menschen die Inhalte erstellt haben, die von vielen Nutzern gelesen und betrachtet wurden. Im heutigen Web 2.0 kann jeder Nutzer selbst Inhalte produzieren, sich präsentieren und mit anderen Nutzern zusammenarbeiten. Dabei spielen die ⇒ Social Media eine wichtige Rolle.

Webcam

Eine Kamera, die Bilder ins Internet überträgt. Es gibt zwei mögliche Technologien. In dem einfachen Fall werden in regelmäßigen Abständen Fotos gemacht und diese ins Internet kopiert. In der komfortableren Version werden Livebilder mit mehreren Bildern pro Sekunde ins Internet übertragen.

Whois

Whois ist die Auskunft des Internets. Hinter jeder ? IP-Nummer und ? Domain im Internet stehen eindeutige Personen. Mit einem Whois-Dienst kann man in einer Datenbank nachschauen, wer der Inhaber einer Domain ist. In der Datenbank sind die Ansprechpartner mit Namen und Adressen verzeichnet. So kann man auch überprüfen, ob ein Domainname noch frei ist. Für deutsche Adressen gibt es den entsprechenden Service bei der Denic.

Zertifikate

Beim virtuellen Einkaufen können Sie Ihren Geschäftspartner nicht sehen. Sie wissen deshalb nicht, ob Ihr Gegenüber auch derjenige ist, für den er sich ausgibt. Zertifikate, die nur von wenigen zugelassenen Stellen ausgegeben werden, bieten die Möglichkeit, dass Ihr Internetbrowser überprüft, ob hinter einer Adresse auch derjenige steht, den man dahinter vermutet.

Zugriff / Hit

Der Vorgang, bei dem eine Datei von einem Webserver abgerufen wird. Beim Aufruf einer Internetseite werden üblicherweise mehrere Dateien von einem Webserver abgerufen.