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Empfehlungen zum Thema Internetsicherheit

Empfehlungen zum Thema Internetsicherheit

Wie schütze ich mich vor Viren, Trojanern und Spyware?

Lösung:

Beim Surfen im Internet drohen Gefahren von folgenden Quellen:

  • Viren
    Das sind kleine Schadprogramme, die sich von PC zu PC „fortpflanzen“ und den PC schädigen.
  • Trojaner, Spyware
    Ebenfalls Schadprogramme, die den PC ausspionieren, um so Passwörter und Bankdaten an den Autor zu übermitteln
  • Hacker
    Das sind Menschen, die Sicherheitslöcher im Arbeitsplatz-PC ausnutzen, um per Internet in den Rechner einzudringen und diesen für meist kriminelle Zwecke zu nutzen

Gegenmaßnahmen

  • Die wichtigste Gegenmaßnahme: Updates installieren
    Sorgen sie dafür, dass immer die neusten Sicherheitsupdates Ihres Betriebssystem-Herstellers auf Ihrem Rechner installiert sind.
     
  • Firewall
    Unter einer Firewall versteht man eine technische Einrichtung, die den Zugriff vom Internet auf Ihren Arbeitsplatz-PC beschränkt. Viele Router, also die kleinen Kästen, die Ihnen den Internetzugang von zu Hause ermöglichen, beinhalten bereits solche Firewalls.
    Falls Ihr Computer direkt mit dem Internet verbunden ist, Sie also das Kabelmodem oder den ISDN-Adapter direkt an Ihrem Rechner angeschlossen haben, sollten sIe eine Firewall-Software installieren – oder die Anschaffung eines Routers (ab 40 Euro) erwägen.
     
  • Umsichtiges Verhalten
    Meine langjährige Erfahrung im EDV-Support zeigt, dass es Menschen gibt, die nie Probleme mit Viren und Trojanern haben. Andere Menschen haben ständig Probleme damit. Mein Fazit ist, dass es Menschen gibt, die alle Sicherheitsmeldungen des PCs ignorieren, während andere bereits nachdenken, bevor sie einen suspekten Link anklicken. Wenn Sie Ärger vermeiden wollen, lesen Sie bitte, was Ihr PC Ihnen sagt. Verzichten Sie auf suspekte Links und respektieren Sie Sicherheitswarungen.
  • Virenscanner und Sicherheitssoftware
    Jeder PC sollte mit einer geeigneten Sicherheitssoftware ausgestattet sein.
    Je weniger Ahnung Sie von der Technik haben, desto leistungsfähiger sollte die Software sein. Es gibt verschiedene Hersteller, die unterschiedlich leistungsfähige Software anbieten.
    Unter dem Namen „Internet Security“ bieten verschiedene Hersteller leistungsfähige Rundum-Pakete an, die auch für Laien geeignet sind. Diese Programme blocken Viren, Trojaner und Spyware relativ gut – wenn man die Warnhinweise beachtet.
    Unter dem Namen „Anti-Virus“ werden Programme angeboten, die für EDV-Fachleute ausreichend sind und nicht so intensiv in den Rechner eingreigfen.

Spam

Keine Gefahr geht beispielsweise von Spam-Mails aus. Diese sind zwar lästig, aber in der Regel nicht gefährlich. Anders sieht das aus, wenn an die unerwünschten Mails Viren angehängt wurden. Für Spam-Mails gilt: Niemals antworten. Der Absender sollte möglicht nie erfahren, ob seine Mail gelesen wurde. E-Mail-Adressen, die gelesen werden sind besonders wertvoll und bekommen noch mehr Spam-Mails. Die Aufforderung, keine Spam-Mails mehr zu senden, wird der typische Spam-Versender sowieso ignorieren. Und dass man Medikamente nicht bei dubiosen ausländischen Händlern bestellt, ist ja eigentlich selbstverständlich.

 



Erstellt: 20.12.2009 Geändert: 28.10.2011